Sonntag, 23. Dezember 2012

Frohe Weihnachten


 Mein erstes Jahr mit Blog neigt sich dem Ende entgegen und ich könnte mir keinen passenderen Post vorstellen als Euch, die meinen Blog gefunden und besucht haben einen frohes Weihnachtsfest zu wünschen.
 Feiert schön im Kreis euer Lieben, lasst euch beschenken und nutzt die freien Tage für ein wenig Erholung oder wozu ihr sonst Lust habt.
Ich kann mich da immer noch nicht entscheiden. Soll ich es mir lieber auf dem Sofa mit einem Buch gemütlich machen und meine liebsten Weihnachtslieder hören oder doch lieber meinen Hobbys nachgehen für die sonst nur wenig Zeit finde.
Grannys häkeln, zeichnen, schreiben, filzen ?
Ich glaube, ich warte einfach ab wonach mir der Sinn steht. Die Weihnachtstage sollte man schließlich nicht vorschnell verplanen - und den 4. Advent sollte man auch in Ruhe genießen (obwohl wir heute noch in den Baum aufstellen und schmücken müssen. Der rieselt jetzt schon!).
Heute darf man ein letztes mal Vorfreude auf das Fest haben und morgen ist es dann soweit.
 
Liebe Grüße und schöne Feiertage
Christina

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Winterkinder


 Mein kleines Wintermärchen hat leider nicht lange angehalten. Zwei Tage konnte ich die weiße Pracht in unserem Garten genießen, den glitzernden Schnee im Sonnenlicht bewundern und die eingeschneiten Rosen fotografieren.
Ich liebe Schnee, denn er hüllt die karge Winterwelt, die meist schmutzig und nass daliegt  in meine Lieblingsfarbe weiß.
 Auf weißem Hintergrund kommen alle anderen Farben gut zum Vorschein.
Für meine lila Winterkinder hätte ich mir keine schönere Kulisse wünschen können.
Leider sind nicht alle Puppen in den Genuss gekommen. Da der Schnee nur eine Weile liegen geblieben ist und ich mit dem Puppenmachen nicht so schnell voran gekommen bin, muss ich die letzten vier Winterkinder ohne Schnee fotografieren.
Ich habe gestern jeden Wetterbericht aufgerufen den ich finden konnte und gehofft es würde noch ein letztes mal in diesem Jahr schneien schneien. Aber die Prognosen sehen schlecht aus und da  bislang immer noch kein Flöckchen am Himmel zu sehen ist , muss ich meine Fotoserie knicken. Schade.


 Na ja, ich hatte meinen Spaß und mehr Schnee darf man hier im Rheinland ohnehin nicht erwarten.;-)



Liebe Grüße
Christina

Samstag, 8. Dezember 2012

Schnee Freuden


Jetzt haben wir auch mal ordentlich Schnee abbekommen! Gestern morgen fing es leise an zu rieseln und am Nachmittag setzte das Schneegestöber ein.  Man konnte zu sehen wie sich die Flocken vor der Festerbank auftürmten und der Garten erdrückend weiß wurde.

Unser Haus haben wir in diesem Jahr wie einen Winter Zauberwald geschmückt. Mit vielen "watteverschneiten" Zweigen  und weißen Spitztüten, die wie Eiszapfen an den Ästen hängen  und Lichterketten, die in den Abendstunden für schummriges Licht sorgen.
Wir haben viele Kerzen und Windlichter aufgestellt und unser Kamin im Wohnzimmer wird nun von einer großen Tannengirlande mit goldenen und cremeweißen Kugeln verziert.



Heute morgen bot sich ein ganz neues Bild. Die aufgehende Sonne machte das Wintermärchen perfekt. Ich hoffe, der Schnee bleibt noch ein paar Tage liegen, damit ich einige neue Puppen darin fotografieren kann. Das werden sicher tolle Bilder :-)
 Das einzige was mich stört ist die Kälte. Ich bin nun gezwungen mich wärmer an zuziehen und zwei Mal am Tag nach draußen zu gehen, um das Wasser in den Tränken meiner Kaninchen auf zutauen. Dabei bekomme ich jedes mal Eisfinger, die recht hinderlich sind, wenn man auf der Tastatur einen Text tippen möchte ;-)


 Nun wünsche ich euch ein schönes Wochenende und einen gemütlichen 2. Advent.



Liebe Grüße
Christina

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Herbstzeit


Ich weiß nicht warum aus meiner kurzen Blogpause, die eigentlich nur ein paar Tage anhalten sollte,  ein ganzer Monat geworden ist, aber wenn man viel werkelt und trotzdem nichts zu zeigen hat, dann ist es eben so.
Bis heute jedenfalls.
 
Seit der Himmel wieder SO aussieht, haben wir im Gegensatz zu den letzten Tagen, mehr Sonne und das bedeutet, beste Bedingungen zum fotografieren ( auch wenn ich keine gute Kamera habe...)
 
 
 
 
Nach langem Gemaule, weil der Sommer vorbei ist, habe ich mich nun mit dem Herbst arrangiert und den Tisch im Innenhof  der Jahreszeit angepasst.
Dort findet man nun weiße Kürbisse, Moos, Efeu, Erika, Hornveilchen und einige nicht mehr ganz frische Kastanien.
Die Herbstdeko sollte schon länger stehen, denn immerhin haben wir schon Mitte Oktober, aber ich hatte die Weinkiste noch nicht um gestrichen und ohne die ging es nicht.
 
Im letzten Jahr war unsere Tischdeko wesentlich opulenter, damals noch mit den klassischen Kürbissen in orange, rotbackigen Äpfeln, Hagebutten und Maiskolben.
In diesem Jahr habe ich dann die weißen Kürbisse und die kleinen Baby Boos für mich entdeckt ( oder beinahe weiß) und wollte den ganzen Aufbau etwas schlichter halten.
 
 
 
Sehr angetan bin ich auch von unserem Blaubeerstrauch. Er ist zu jeder Jahreszeit schön anzusehen und  trägt immer noch Beeren ( die zugegeben keiner mehr essen wollte, weil wir nach den Sommertagen davor reichlich übersättigt waren).
 
 
Die Laterne vor dem Hauseingang ( auf diesem Bild habe ich sie auf die Terasse geschleppt, damit das Innenleben besser zur Geltung kommt) hat auch noch einen weißen Kürbis abbekommen.
  
 
Nun ja. Eine Bilderkollage vom Herbsttisch habe ich noch.
Und die muss ich natürlich auch zeigen ;-)
 
 
Und weil ich außerdem nie genug vom Himmel über mir bekommen kann, noch ein Bild zum Schluss.
 
 
Es ist merkwürdig. Weil jeder den Himmel sehen kann, ist er ja eigentlich nichts Besonderes und erst recht nicht, auf Fotos in einem Blog.
Aber ich mag das. Ich schaue mir gerne Bilder vom Himmel an.
Es sind meine liebsten Impressionen und ich staune immer wieder über das Lichtspiel zwischen den Wolken.
 
 
Seife habe ich im übrigen auch gegossen und es hat geklappt *freu*.
 
Mal sehen, ob ich morgen ein paar Kreationen herzeigen kann.
 
 
Liebe Grüße
Christina

Dienstag, 21. August 2012

Geschichten aus dem Puppengarten



So sieht unser Puppengärtchen derzeit aus: Ein wenig verwildert, mit halb verblühten Rosen und einer mickrigen Buxbaumhecke.
Aber die Windmühle, sie steht noch am selben Platz und der Zaun ist nun weiß gestrichen...

In dieser Woche habe ich einige Puppenkinder genäht, von denen zwei heute im Garten spielen durften.
Am liebsten fotografiere ich Bildergeschichten und weil so ein Puppengärtchen viele Ideen dazu liefert, sind gerade einige Bilder entstanden, die zeigen sollen, wie die kleine Pucki  über den Zaun klettert, um ihre Puppe zu retten, die ihr aus der Hand gefallen ist.


 Ich bin aber noch längst nicht fertig mit erzählen, denn wie es sich für Schwestern gehört, fehlt noch ein zünftiger Streit, zum Beispiel um das kleine Püppchen ;-)

Sollte es heute Nacht noch gewittern und wie aus Kübeln gießen, hoffe ich zumindest, dass die kleinen Röschen, ihre Blätter nicht verlieren. Denn das wäre zu schade. Sie sind wie geschaffen für mein Puppengärtchen und sie würden mir morgen fehlen, wenn ich weiter fotografieren möchte.

 
Ein Happy End soll meine Geschichte aber haben. Es könnte vielleicht ungefähr so aussehen?!


Ich sende Euch liebe Grüße an diesem schwülen August Tag!
Christina

Mittwoch, 8. August 2012

Ein Blick in unseren Vorgarten


         Dieser kleine Einblick in unseren Garten verrät, das ich heute ein Beet neu bepflanzt habe.

Seit  Frühlingsbeginn habe ich immer wieder die Augen nach weißem Lavendel offen gehalten, konnte aber nie fündig werden.
Doch heute hatte ich bei einem neuerlichen Besuch im Baumarkt endlich Glück.

 Ich habe mich so sehr gefreut, dass ich gleich beschlossen habe ein neues Beet mit Lavendel, weißen Heidekraut und Efeu anzulegen.
Das Ergebnis seht ihr hier.
Es sieht schon ein bisschen herbstlich aus, aber das kann auch an den Laternen liegen, die meine Mutter dazu gesetzt hat.
Als nächstes warte ich darauf, dass wieder weiße Hornveilchen in die Läden kommen. Dann sieht es nicht so kahl aus, wenn der Lavendel verblüht ist.




Weil es mir der Lavendel heute richtig angetan hat, bin ich nach dem Haken und Graben dazu übergegangen Lavendel Zucker zu machen.
Wir hatten noch getrocknete Blüten aus unserem Garten übrig, die sich ruckzuck verarbeiten ließen.
Das Ergebnis zeige ich ein andermal, denn es gab heute noch mehr für mich zu tun...

 Wie ich bereits erwähnt habe, gestalte ich nun jeden Tag einen neuen Märchen-Banner für meine Seifenkollektion.
 Diesesmal ist Aschenputtel und ihre Taubenschar entstanden.


Liebe Grüße
Christina

Freitag, 29. Juni 2012

Kirschsuppe




 Gestern hat mich meine Mutter gefragt, was ich heute gerne essen möchte.
Sie fragt das sehr häufig, nur bekommt sie selten übereinstimmende Antworten. Irgendjemand nörgelt immer am Essen herum ;-) 
Gerade was Süßspeisen angehen ist die Familie sehr gespalten.

Ich esse jedoch gerne süß und so habe ich mich für Kirschsuppe mit Grießklöschen entschieden.
Und weil unsere Sauerkirschen, die einzigen Kirschen im Garten sind, die nicht von Maden befallen werden, kamen nur diese für die Suppe in Frage.
 Da ich selber nicht koche, werde ich um die Mittagszeit stets zu Tisch gerufen und kann mich einfach hinsetzen und loslöffeln.
Während meine Mutter kocht erledige ich natürlich andere Dinge und so kommt es häufig vor, dass ich fünf oder zehn Minuten später am Tisch erscheine, weil ich  noch einen letzten Nadelstrich an der Puppe vornehmen wollte oder noch schnell eine Email abschicken musste.


Meine Mutter schimpft dann verständlicherweise, weil in der Zwischenzeit das Essen kalt geworden ist. Aber heute hatte sie nichts gegen meine Verspätung einzuwenden. Die Kirschsuppe kann man nämlich auch kalt genießen.
Ich bin sogar rausgelaufen, um noch eine Kirsche zu pflücken, die ich für ein Foto neben den Teller legen konnte.
 Beim dekorieren ist mir dann aber dummerweise ein bisschen Dreck in die Suppe gefallen...


 Trotzdem hat sie sehr gut geschmeckt. Wie eine Art  Kaltschale oder  rote Grütze, die bedingt durch die Sauerkirschen nicht zu süß war.

Ich bin so begeistert, dass ich euch direkt die Zutaten durchgebe. Ich wollte euch eigentlich  das komplette Rezept aufschreiben, aber meine Mutter meinte, dass jeder der kochen kann, selber weiß wie man so ein Süppchen anrührt. Die einzige, die das ohne Anleitung nie zu Stande bekommen hätte, wäre ich...

Zutaten für 4 Personen:

  • 500 g Kirschen
  • 400 ml Wasser
  •  1 Stück Zitronenschale ungespritzt
  • 1/2 Päckchen Vanillepudding 
  • 3 EL Zucker
  • 1 EL Vanillezucker

  •  Für die Klöschen:

  • 250 ml Milch
  • 50 g Grieß (Hartweizen)
  • 1 EL Zucker
  • 50 g (Hartweizen-)Grieß
  • 1 Eigelb

  • (Wer ohne Anleitung genauso aufgeschmissen ist, kann sich ja bei mir melden ;-))

    Bis bald
    Christina

    Dienstag, 26. Juni 2012

    Der Puppengarten



     Am Samstag haben wir uns das Puppengärtchen vorgenommen. Unter dem Apfelbaum, im Halbschatten sollte es liegen, wo wir in den Morgen und vielleicht auch in den Abendsstunden Bilder von unseren Puppen machen können.
     Nachdem wir das Unkraut beseitigt hatten ( hinter dem Beet gäbe es noch viel mehr auszureißen ;-)) konnten wir mit der Planung beginnen.
    Durch den baldigen Garten sollte auf jeden Fall ein kleiner Weg führen. Diesen haben wir leicht in die Erde gezeichnet.



     Dann  wurde gepflanzt. Mit etwas Moos, das bald viele kleine weiße Blüten treiben wird sowie einigen Astilben, steckten wir den Weg ab.
    Da wir auf der übrigen Fläche  Rasen aussehen wollten, setzen wir dort nur ein paar fleißige Lieschen aus. 
    Da das Beet, abgesehen vom Apfelbaum, aber noch ein paar  Höhen bekommen sollte, haben wir uns außerdem für ein Löwenmäulchen auf der linken und eine ichweißnichtwiesieheißt auf der rechten Hälfte entschieden.


    Ein kleiner Holzzaun schließt nun den Garten zur Vorderseite hin ab. Eigentlich waren zwei Zäune geplant, die zu beiden Seiten des Eingangs stehen sollten, aber meine Mutter hat noch ein paar kleine Buxsetzlinge gefunden, die wir anstelle des zweiten Zauns platziert haben.

     Weiter ging's mit dem Weg.


     Hier hatten wir Glück, dass wir im Baumart schöne Steine gefunden haben. Zuerst wollten wir nämlich bunten Kies nehmen, doch beim Anblick dieser hübschen Steinchen wurden wir sofort schwach. Ich musste mich dann allerdings aufraffen und den 15 kg schweren Sack in den Einkaufswagen  hieven, he, he ;-)



    So sah es schon viel besser aus und nachdem wir den Rasen eingesät hatten, waren wir fast fertig.



      Als nächstes folgten kleine Hingucker, wie eine Windmühle und vier pastellige Blumentöpfe in Puppengröße.
     Außerdem ein kleine "Regentonne", die eigentlich ein Blumentopf sein soll, mich optisch aber eher an eine Tonne erinnert hat.
    Die Puppen müssen im Sommer schließlich ihre Blumen gießen und da ist ein  Auffanggefäß für Regenwasser im Garten sehr praktisch.



     Der Zaun soll übrigens  weiß gestrichen werden. Aber bis der Rasen hoch genug steht, um die Puppen dort zu fotografieren, vergeht sicher noch ein Weilchen, also keine Eile...


    Und da Vorfreude bekanntlich die schönste Freude ist, male ich mir jetzt schon Szenen aus, die in unserem Puppengärtchen stattfinden könnten.
     Das bietet sicher Stoff für viele Bildergeschichten.
     Einige Möbel aus meinem Mailghaus werden auch zum Einsatz kommen. Ich erinnere mich nämlich, dass ich als kleines Kind auch meine Puppenmöbel in den Garten gebracht habe, um damit auf der Wiese zu spielen.
    Demnächst wird es wieder ähnlich ablaufen, allerdings aus rein beruflichen Gründen. Ist ja klar ... ;-)


        Jetzt müssen wir nur aufpassen, dass das Bett sauber bleibt und keine herabfallenden Äpfel, den Rasen platt machen.
    In den letzten beiden Tagen musste ich bereits einige Äpfel  aufsammeln und obwohl das Beet nicht gerade groß ist, war es jedes mal ein Balancierakt, an sie heran zu kommen.
     Ich selber soll ja auch nicht auf dem Beet "herumtrampeln", wie meine Mutter freundlicherweise angemerkt hat ;-)



    Ich hoffe es wird schön :-)

    Liebe Grüße
    Christina

    Donnerstag, 21. Juni 2012

    Vorbereitung für den Puppengarten

     
    Da ich immer noch nicht mit ansehen kann wie die Rosen sinnlos verwelken, pflücke ich die  Blüten auch weiterhin ab, um sie zu trocknen.
    Mittlerweile können wir einige Dosen damit füllen und wir haben schon längst mehr als genug davon, so dass ich eigentlich aufhören könnte, den Backofen ständig für mehrere Stunden anzuheizen.
    Für unser Projekt brauchen wir nämlich gar nicht so viel. Zwei gefüllte Hände mit Rosenblüten würden völlig ausreichen.
    Trotzdem sammle ich weiter. Wie von Sinnen und süchtig nach dem Duft, der so betörend aus dem Backofen strömt...
     Deswegen habe ich mir nun etwas anderes einfallen lassen, um die getrockneten Rosenblätter zu verwerten. Vermutlich werde ich aber erst nächste Woche dazu kommen, weil wir uns für dieses Wochenende vorgenommen haben, einen kleinen Puppengarten anzulegen.

    Das Beet unter unserem Apfelbaum wurde dieses Jahr nicht bepflanzt und da ich schon lange Lust  habe eine neue Kulisse für unsere Puppenfotografie zu bauen, ist der Zeitpunkt  gekommen, es endlich anzupacken.
    Wir waren bereits gestern im Baumarkt um Blumen, Steine, Farben und andere Kinkerlitzchen zu besorgen, die wir für die Gestaltung brauchen.
    Während ich arbeite werde ich also auch meine Kamera bereithalten, um ein paar Bilder zu machen.

    Ich wünsche euch einen schönen Sommeranfang  (auch wenn die Sonne heute nicht immer und überall scheint)

    Liebe Grüße
    Christina

    Donnerstag, 31. Mai 2012

    Rosenblüten



               Gestern Abend sind wir durch den Garten gegangen und haben einige Rosenblüten geerntet.
    Wir brauchen diese für unser neues Projekt, das ich demnächst noch ausführlicher vorstellen möchte.
    Ein kleiner Teil dieses Projektes beinhaltet das Trocknen von Rosen, das uns gestern wahre Glückstunden beschert hat.

    Zuerst haben wir die Rosenblüten farblich sortiert und sie auf vier Blechen verteilt.
    Danach habe ich  meine Kamera gezückt, um Fotos zu machen. Denn wie sich jeder denken kann, ist ein Vorher/Nachher Bild immer sinnvoll, wenn eine Verwandlung sattfinden soll.

    In diesem Fall hat die Verwandlung knapp sechs Stunden gedauert.
    Wir haben die Rosenblüten bei Umluft, im Backofen, trocknen lassen, um sie länger haltbar zu machen.

    Eine weitere Möglichkeit wäre gewesen, die Rosen mehrere Tage an der frischen Luft trocknen zu lassen. Da wir aber sehr ungeduldig sind, wollten wir  den Vorgang etwas beschleunigen und wurden dafür doppelt belohnt !

    Die Rosenblüten waren keine zwei Minuten im Backofen als ein unnachahmlich, intensiver Rosenduft aus der halb offenen Herdklappe strömte ( wir haben ein Handtuch dazwischen geklemmt), der uns fast den Atem geraubt hat :-)
     Es roch wirklich so als würde man seine Nase direkt an eine duftende altenglische Rose halten ( dabei stammte nur ein Teil der Blüten von Duftrosen, die meisten Rosen waren neutral)


      Nachdem sie etwa sechs Stunden im Backofen vor sich hin geschrumpelt sind, konnten wir sie raushoseln, um uns das Ergebnis genauer anzusehen ( siehe erstes Bild oben). Die Menge hatte sich zwar mehr als halbiert, aber die Farben waren dafür umso intensiver.
    Zuerst haben wir befürchtet, dass der Duft nach der stundenlangen Ofenorgie verflogen sein könnte, aber in den kleinen Teedöschen, in die wir sie abgefüllt haben, duften sie noch bis heute ( obwohl ich nicht genau sagen kann, ob ich den Rotbuschtee rieche, der vorher darin gelagert wurde oder ob es tatsächlich die Rosenblüten sind ;-))



     Heute morgen haben wir die gleiche Prozedur noch einmal wiederholt.
    Meine Mutter hat mich ins Blumenbeet geschickt und mich von ihrem sicheren Standort aus angeleitet, welche Rosen ich abschneiden darf und welche nicht.
    Das sie "sicher" und ich "unsicher" stand, soll bedeuten, dass ich bei jedem Schritt aufpassen musste, nicht auf die anderen Blumen zu treten.
     Leider ist das unvermeidlich, wenn die Blumen dicht an dicht stehen und man sich obendrein  recken muss, um die hoch gewachsenen Rosen  mit der Schere zu erreichen.
    Dabei stolpert man automatisch einen Schritt zurück und schon ist es passiert.
    Insgesamt habe ich wohl zwei oder drei Setzlinge, aus denen mal schöne Dahlien werden sollten, abgeknickt. Aber schließlich ging es um die Rosen und dafür sollte kein Opfer zu groß sein ;-)



    Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass ich jeden Rosenstrauch abernten muss, bevor die Blüten verwelken.
    Alles andere erscheint mir wie eine eine pure Verschwendung.
    Ich schiele sogar schon auf die Rosen im Nachbarsgarten... ;-)




     Die roten Rosen sind leider nicht mehr so blutrot, wie auf den Fotos. Sie haben im Backofen ein dunkles Aubergine angenommen. Sie sehen aber immer noch reizvoll aus, wie ich finde.

    Die Bilder dazu zeige ich beim nächsten Mal.

    Liebe Grüße
    Christina

    Samstag, 26. Mai 2012

    Rosenstoffe


     Da die Rosenzeit begonnen hat, sollen auch unsere Puppen in der schönen  Blütenpracht schwelgen und leichte Sommerstoffe mit Rosenmotiven  tragen.

    Wir haben bereits ein paar Meter verschiedener Stoffe ausgesucht, die demnächst verarbeitet werden :-)

    Diese Stoffe zuerst, weil ich sie allerliebst finde.


     Beim Anblick dieser kleinen Röschenstoffe konnte ich micht nicht bremsen und habe mehr bestellt als ich je verarbeiten kann. Der Weiße würde sich aber gut in unserer Küche machen...




                                                           Hier bin ich auch schwach geworden.


     Diese beiden Stoffe wären auch noch im Herbst schön.


    Liebe Grüße und bis bald
    Christina